LockedIn

Was LockedIn über dich speichert

Diese App ist für dich. Damit du entscheiden kannst, ob du sie benutzen willst, musst du wissen, was sie über dich speichert — und was sie nicht kann. Das steht hier. Ohne Kleingedrucktes, und es dauert drei Minuten.

Der Text hat zwei Schichten. Schicht 1 ist alles bis zur Überschrift „Schicht 2“ und für dich geschrieben — bis auf den kurzen Abschnitt „Für Lehrerinnen und Lehrer“ direkt davor, der sich an deine Lehrkräfte richtet. Schicht 2 ist die Pflichtfassung mit den Gesetzesartikeln — für deine Eltern, für Lehrkräfte und für die Behörde. Du musst sie nicht lesen; sie steht unten, falls du willst.

Wofür es LockedIn gibt

LockedIn ist eine App für deinen Schulalltag. Heute ist das dein Stundenplan: Zeiten, Fächer, Räume, Gebäude und Lehrkräfte. Dafür werden deine Daten gespeichert, und für nichts anderes.

Das darf LockedIn, weil du und deine Eltern es erlaubt haben.

Wer das hier betreibt

German Rauhut.

Wenn du eine Frage hast, etwas gelöscht haben willst oder deine Meinung änderst, schreib an german@rauhut.com. Du brauchst keinen Grund zu nennen.

Was gespeichert wird

Dein Konto: deine E-Mail-Adresse, ein Anzeigename, ob du Schüler bist oder Elternteil, und wann das Konto entstanden ist. Dazu ein Abdruck deines Passworts — nie das Passwort selbst. Aus dem Abdruck lässt sich das Passwort nicht zurückrechnen.

Der Anzeigename muss nicht dein richtiger Name sein. Nimm einen Spitznamen, wenn du willst — die App fragt nirgends nach, und niemand vergleicht das mit irgendwas.

Was du selbst einträgst: deine Stundenzeiten, deine Fächer, Räume, Gebäude, Lehrerinnen und Lehrer, deine Stundenplan-Fassungen und den A/B-Rhythmus.

Zusammen ergibt das etwas, das man sich klarmachen sollte: daraus lässt sich ablesen, wann du wo bist. Genau deshalb zeigt die App das niemandem außerhalb deiner Familie.

Was LockedIn nicht macht

Keine Noten. Keine Fotos. Keinen Standort. Keine Kontakte. Kein Geburtsdatum.

Keine Werbung, kein Tracking, keine Statistik darüber, was du anklickst. Keine Schriftarten und keine Skripte von fremden Servern. Die App benutzt keine künstliche Intelligenz. Und sie schickt dir derzeit weder Mitteilungen noch E-Mails — dafür ist schlicht nichts eingebaut.

Auch das, was es noch nicht gibt, gehört hierhin: Klassenarbeiten, Lernplan, Erinnerungen und der Eltern-Blick sind nicht gebaut. Wenn eines davon dazukommt, ändert sich dieser Text, und du erfährst es vorher.

Wer was sehen kann

Du siehst deine Daten und kannst sie ändern und löschen.

Ein Eltern-Konto zeigt heute nur den Satz, dass der Eltern-Blick noch nicht gebaut ist — mehr nicht. Wenn er einmal gebaut wird, können deine Eltern lesen, aber nichts ändern. Bevor das angeschaltet wird, sagt es dir jemand. Es passiert nicht still.

Wer technisch an alles herankommt — und das ist der ehrliche Teil

Der Absatz darüber sagt, wer in der App was sieht. Das ist nicht dasselbe wie: wer könnte, wenn er wollte.

LockedIn läuft auf den Servern von zwei Firmen (mehr dazu unten). Wer LockedIn betreibt, hat dort Konten und kommt darüber an alles heran, auch an das, was in der App nur dir gehört. Das lässt sich nicht wegbauen — wer eine Anwendung betreibt, hat Zugriff auf ihre Datenbank. Wir sagen es dir lieber, als dass du es voraussetzt.

Hineinschauen darf er trotzdem nicht einfach so. Er darf es nur,

Zu diesem letzten Punkt, und zu einem zweiten, solltest du Folgendes wissen:

Was das praktisch heißt: trag nichts ein, von dem du nicht willst, dass der Betreiber es lesen könnte. Und wenn dich das stört, sag es — daran lässt sich arbeiten, an der Tatsache selbst nicht.

Wo deine Daten liegen

Auf Servern in Frankfurt am Main. Zwei Firmen arbeiten dafür in unserem Auftrag: eine betreibt die App (Vercel Inc., 440 N Barranca Avenue #4133, Covina, CA 91723, USA), die andere die Datenbank (Neon).

Beide sind US-Firmen, auch wenn die Server hier stehen. Deshalb gibt es mit beiden einen Vertrag, der sie an die europäischen Regeln bindet. Welcher das ist und wie du eine Kopie bekommst, steht unten in Schicht 2.

Wie lange

Ihr könnt jederzeit verlangen, dass alle Daten eurer Familie gelöscht werden — dann löschen wir sie vollständig, spätestens innerhalb eines Monats. Benutzt 12 Monate lang niemand aus eurer Familie LockedIn, löschen wir die Daten auch ohne Aufforderung. Aus Sicherungskopien verschwinden gelöschte Daten nach spätestens sechs Stunden.

Was du verlangen kannst

Du kannst jederzeit fragen, was gespeichert ist, und eine Kopie davon bekommen. Du kannst Falsches berichtigen lassen. Du kannst verlangen, dass gelöscht wird. Du kannst sagen, dass vorerst nichts damit passieren soll.

Und du kannst deine Zustimmung zurückziehen — jederzeit, formlos, ohne Grund. Dann werden alle Daten deiner Familie gelöscht. Was bis dahin mit ihnen passiert ist, bleibt trotzdem erlaubt.

Vieles davon geht direkt in der App: was du eingetragen hast, kannst du dort selbst ändern und löschen. Für das Löschen des ganzen Kontos und für eine Kopie aller Daten schreibst du an die Adresse oben, weil es dafür noch keinen Knopf gibt.

Mitmachen ist freiwillig. Sagst du nein, passiert nichts weiter — dann kannst du die App eben nicht benutzen. Das ist die einzige Folge.

Wenn du findest, dass hier etwas falsch läuft, und es mit uns nicht klären willst, kannst du dich bei einer staatlichen Stelle beschweren, zum Beispiel bei der Aufsichtsbehörde des Bundeslands, in dem ihr wohnt. Alle Datenschutz-Behörden in Deutschland stehen in einer Liste beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz.

Cookies

LockedIn setzt genau drei Cookies, und alle drei sind nötig, damit die Anmeldung hält und niemand sie missbraucht:

Name Wie lange Wofür
1 __Secure-authjs.session-token 30 Tage, verlängert sich täglich, solange du die App benutzt hält dich angemeldet
2 __Host-authjs.csrf-token nur solange der Browser offen ist verhindert, dass eine fremde Seite in deinem Namen etwas abschickt
3 __Secure-authjs.callback-url nur solange der Browser offen ist merkt sich, wohin du nach dem Anmelden zurück sollst

Alle drei sind für JavaScript unlesbar und gehen nur über eine verschlüsselte Verbindung. Schickt eine fremde Seite im Hintergrund etwas an LockedIn, werden sie nicht mitgeschickt.

Weil sie technisch nötig sind, gibt es kein Banner, das du wegklicken musst. Andere Cookies gibt es nicht, und im Browser wird sonst nichts gespeichert.

Entscheidet die App etwas über dich?

Nein. Nichts in LockedIn rechnet irgendetwas über dich aus. Der Lernplan, wenn er einmal kommt, rechnet nach einer festen Regel rückwärts vom Termin — er beurteilt dich nicht.


Für Lehrerinnen und Lehrer

Dieser Absatz richtet sich an Lehrkräfte, deren Name in LockedIn steht.

Schülerinnen und Schüler tragen in ihrem Stundenplan ein, welche Lehrkraft welchen Block unterrichtet: Name, Kürzel und Anrede, mehr nicht. Diese Einträge entstehen ausschließlich durch den Schüler, sind in der App nur innerhalb seiner Familie sichtbar und werden weder ausgewertet noch weitergegeben.

Wir kontaktieren Sie dafür nicht einzeln — deshalb steht dieser Hinweis öffentlich. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Name dort steht, schreiben Sie an german@rauhut.com; der Eintrag wird gelöscht. Sie brauchen dafür keine Begründung. Die Rechtsgrundlage und Ihre weiteren Rechte stehen in Schicht 2, Abschnitt 2c.


Schicht 2 — die Pflichtangaben mit Artikeln

Diese Schicht wiederholt Schicht 1 nicht in anderen Worten. Sie ergänzt, was das Gesetz in Fachsprache verlangt. Wo Schicht 1 etwas schon vollständig sagt, verweist sie darauf.

1. Verantwortlicher, Kontakt, Datenschutzbeauftragter (Art. 13 Abs. 1 lit. a, b DSGVO)

2. Zwecke und Rechtsgrundlagen (Art. 13 Abs. 1 lit. c, d; Art. 14 DSGVO)

2a. Konto und Anmeldung

2b. Stundenplan und Stammdaten

2c. Angaben zu Lehrkräften (Information nach Art. 14 DSGVO)

2d. Bereitstellung und Betriebssicherheit

3. Empfänger (Art. 13 Abs. 1 lit. e DSGVO)

Zwei Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO:

  1. Vercel Inc., 440 N Barranca Avenue #4133, Covina, CA 91723, USA — Hosting der App.
  2. Neon — Datenbank, bereitgestellt über den Vercel Marketplace.

Sonst erhält niemand die Daten. Sobald der Eltern-Blick gebaut ist, lesen die Eltern innerhalb der Familie mit; das ist keine Übermittlung an Dritte.

4. Übermittlung in Drittländer (Art. 13 Abs. 1 lit. f DSGVO)

Verarbeitet wird in Frankfurt am Main (Vercel fra1, Neon AWS eu-central-1). Beide Anbieter haben ihren Sitz in den USA, sodass ein Zugriff aus den USA, etwa durch deren Support, nicht ausgeschlossen ist.

Grundlage ist für beide Anbieter der jeweilige Auftragsverarbeitungs-Vertrag. Beide Verträge enthalten die EU-Standardvertragsklauseln (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914), Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO.

Eine Kopie bekommt ihr so: Den Vertrag von Vercel veröffentlicht Vercel unter vercel.com/legal/dpa. Für Neon, und auf Wunsch auch für Vercel, schicken wir die Klauseln auf eine formlose Anfrage an german@rauhut.com.

5. Speicherdauer (Art. 13 Abs. 2 lit. a DSGVO)

Wörtlich wie in Schicht 1, Abschnitt „Wie lange“ (Wiederherstellungsfenster des Datenbank-Anbieters im gebuchten Tarif: höchstens sechs Stunden; der Wert wird bei einem Tarifwechsel neu gefasst). Ein Widerruf führt zur Löschung nach dieser Regel. Einzelne Einträge kann das Kind jederzeit selbst in der App löschen.

6. Rechte (Art. 13 Abs. 2 lit. b, c, d DSGVO)

7. Freiwilligkeit (Art. 13 Abs. 2 lit. e DSGVO)

Die Bereitstellung der Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Ohne Einwilligung lässt sich LockedIn nicht nutzen; andere Folgen hat die Verweigerung nicht.

8. Automatisierte Entscheidungen (Art. 13 Abs. 2 lit. f, Art. 22 DSGVO)

Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling statt.

9. Cookies (§ 25 TDDDG)

Die drei Cookies aus Schicht 1 sind unbedingt erforderlich, damit der ausdrücklich gewünschte Dienst — die Anmeldung — funktioniert. Sie sind nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG ohne Einwilligung zulässig. Weitere Cookies, localStorage oder sessionStorage werden nicht verwendet.

10. Stand und Änderungen (Art. 13 Abs. 3 DSGVO)

Stand: 17. September 2026, Fassung 1.

Dieser Hinweis wird vor jeder der folgenden Änderungen neu gefasst, und die Familie wird vorher informiert: ein neues Modul (etwa Klassenarbeiten, Lernplan, Erinnerungen); das Einschalten des Eltern-Blicks; die Speicherung eines Geburtsdatums; Stufe 2 (Fotos, künstliche Intelligenz); ein neuer Auftragsverarbeiter oder eine neue Region; ein Tarifwechsel bei Vercel oder Neon, der eine Frist in diesem Hinweis ändert; jede Öffnung über die eigene Familie hinaus.